Oskar Gustavson

Oscar Gustavson (3. Januar 1877 – 16. August 1959) war ein norwegischer Geiger, Dirigent und Komponist.

Hintergrund

Er wuchs in der Familie der Baumeister Andres Gustavsen schwedischer Abstammung (1842-1919) und Louise Tollefsen (1841-1893) auf. Er selbst heiratete Margit Schwarz (1883-1973); Aus dieser Ehe ging die in den USA erfolgreiche Sängerin Eva Gustavson Lagreid (1917-2009) hervor.

Musik

Gustavson erhielt seine Ausbildung bei Gudbrand Bøhn, Anton Witek und Hugo Hermann in Genf. Er wurde von Gustav Lange, Catharinus Elling und Iver Holter in Musiktheorie unterrichtet. Gustavson wurde Geiger im Orchester des Nationaltheaters unter der Leitung von Johan Halvorsen, zog aber in die Schweiz. Dort spielte und unterrichtete er Violine in Genf und Lausanne. 1918 kehrte er nach Norwegen zurück, um Dirigent des Drammener Symphonieorchesters, des Rundfunkorchesters und des Vorläufers des Osloer Filharmoniske Orkester zu werden.

Kompositionen

Nur wenige seiner Werke sind bekannt. Mindestens zwei Romanzen für Violine und zwei Orchesterwerke sind von ihm geschrieben worden.

Einige Konzerte

13. November 1909: Sinfoniekonzert in Oslo unter der Leitung von Alfred Andersen-Wingar, mit Johan Backer Lunde spielend und Borghild Langaard singend; 25. September 1917: Konzertsaal Brødrene Hals, Konzert mit Piero Coppola mit Werken von Emil Sjögren, Ernest Chausson, Christian Sinding, Johan Halvorsen und der Uraufführung von Rêverie, Duo für Violine und Kleeblatt von Gustavson selbst

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